Originaltitel Freddy's Dead: The Final Nightmare

Herstellungsland -und Jahr USA 1991

Laufzeit 88 Min.

FSK 18

Regie Rachel Talalay

Drehbuch Rachel Talalay, Michael De Luca

Darsteller Robert Englund (Freddy Krueger), Lisa Zane (Dr. Maggie Burroughs), Yaphet Kotto (Doc), Lezlie Deane (Tracy), Shon Greenblatt (John Doe), Breckin Meyer (Spencer), Ricky Dean Logan (Carlos), Lindsey Fields (Loretta Krueger)

Story Armes Springwood! Durch die Massaker von Freddy Krueger ist die Bevölkerung des kleinen Kaffs kräftig dezimiert. Was Freddy allerdings nicht davon abhält, weiter zu wüten. Da er aber sogut wie alle Teens in Springwood getötet hat, möchte unser Lieblingskiller nun die Teenager außerhalb Springwoods kennenlernen. Durch John, dem einzigen überlebenden Teenager aus Springwood, gelingt ihm dies auch. Freddy läßt John aus Springwood flüchten, damit er durch den Jungen wieder an "Frischfleisch" kommt, was für Freddys Geschmack auch sehr gut klappt. Als John jedoch auf Freddys Tochter Katherine trifft, benötigt Freddy ihn nicht mehr länger und tötet auch ihn. Nun will er Katherine zu sich holen, die zunächst garnicht glauben kann, dass sie die Tochter des Traumkillers sein soll. Als sich dies aber bewahrheitet, beschließt Katherine, ihrem untoten Vater endgültig das Handwerk zu legen.

Kommentar Was für ein Meisterwerk! Auch wenn es einigen Horrorfans extrem mißfallen dürfte, dass Freddy hier beinahe nur noch als Komiker dargestellt wird, bin ich der Meinung, dass hier ein extrem guter Film zwischen Horror und Komödie gemacht wurde. Das fiel mir aber erst richtig  auf, als ich, nachdem ich mich für eine Weile mit der extrem verstümmelten Fernsehfassung begnügen musste, diesen Film wieder in seiner vollen ungeschnitten Fassung sah. Zwar würde ich sagen, dass es sich hier um den witzigsten Teil der "Nightmare"-Reihe handelt, jedoch wirkt der Film in seiner vollständigen Fassung an einigen Stellen immer noch zu düster und ernst, als das man ihn als reine Horrorkomödie durchgehen lassen könnte. Selbst in der geschnittenen Fassung wäre der Ausdruck "Horrorkomödie" noch fehl am Platz, auch wenn in dieser (wie immer) alle blutigen Effekte entfernt wurden und nur noch die witzigeren Todesszenen (Spencer) übrig gelassen wurden. Die Handlungssequenzen können soweit auch überzeugen, vor allem jene, in denen versucht wird, Freddys Lebensweg und die innerliche Zerrissenheit seiner Tochter zu schildern. Da diese Szenen in der geschnittenen Fassung nur geringfügig oder überhaupt nicht entfernt wurden, kann der Film auch ohne viele blutige Effektsequenzen noch einigermaßen überzeugen. Meiner Meinung nach ist dieser Teil der "Nightmare"-Saga jedenfalls immer ein guter Griff ins Videoregal =)

Filmfehler
Als Freddy auf dem Bildschirm eines alten Fernsehers erscheint und von dort aus mit Spencer redet, wird währenddessen der dunkle Hintergrund hinter dem Fernseher erhellt und zum Vorschein kommt ein Raum mit schrägen Gebilden. Während der Raum erhellt wird, kann man auf der linken Seite ein Kabel sehen, wie es hin und her wankt.