Originaltitel A Nightmare on Elm Street 5: The Dream Child

Herstellungsland -und Jahr USA 1989

Laufzeit 88 Min.

FSK 18

Regie Stephen Hopkins

Drehbuch John Skipp, Craig Spector, Leslie Bohem

Darsteller Robert Englund (Freddy Krueger), Lisa Wilcox (Alice Johnson), Danny Hassel (Dan Jordon), Whitby Hertford (Jacob), Kelly Yo Minter (Yvonne), Nicholas Mele (Mr. Johnson), Joe Seely (Mark), Beatrice Boepple (Amanda Krueger)

Story Geschlagen, aber längst nicht vernichtet: Freddy Krueger will sich an Alice für die verheerende Niederlage rächen. Die ideale Gelegenheit dafür bietet sich ihm, als Alice schwanger wird. Prompt nistet sich der Kinderhasser in den Träumen des Fötus ein, um dessen Seele zu okkupieren und so wiedergeboren zu werden. Doch Alice entgehen die teuflischen Pläne nicht, schließlich werden ihre Freunde nacheinander weggerafft. Um den Spuk zu beenden, muss Alice sich auf die Suche nach der gefangenen Seele Amanda Kruegers begeben und Diese aus ihrem Erdengefängnis befreien. Denn einzig Amanda hat die Macht, Freddy zu bezwingen.

Kommentar Einige von euch werden sich sicher über mich wundern, wenn ich hier jetzt schreibe, dass dieser Teil der "Nightmare"-Reihe nach Wes Cravens superbem Original mein persönlicher Favorit ist. Aber es ist so. Ich finde, dieser Film ist eine Klasse für sich und ist mit nichts Anderem im Horrorgenre zu vergleichen. Schon alleine die Handlung ist eine Sache für sich. Es ist ungewöhnlich, mit wieviel psychologischer Raffinesse hier vorgegangen wurde. Wenn ihr über den Film genauer nachdenkt, werdet ihr wissen was ich meine. Auch die Effektsequenzen sind mal wieder DER Hammer. Es wird hier zwar nur mit etwas mehr Blut als im letzten "Nightmare"-Teil hantiert, jedoch wirkt dieser Film im Gegensatz zu "Nightmare 4" wesentlich kantiger und die visuelle Brutalität nähert sich wieder "Nightmare 3", dem wohl härtesten Teil der "Nightmare"-Saga, an. Freddy wird, wie schon im 4. Teil, nach wie vor als sehr schwarzhumorig dargestellt. Jedoch wirkt alles was er sagt und tut, aufgrund des gehobenen Härtefaktors und der kantigeren Inszenierung, weit weniger komisch als in Teil 4. Das bedeutet dann auch logischerweise, dass der Horroranteil wieder etwas mehr den Spaßfaktor überwiegt. Sodele, bevor ich hier noch einen ganzen Roman vor lauter Begeisterung schreibe, schließe ich dieses Review lieber mit einer 1+ für dieses superbe Sequel und hoffe, dass ich mit meiner Meinung zu diesem Film nicht alleine dastehe.

Filmfehler
Kurz bevor Freddy von Alice auf den Kinderwagen aufgespießt wird, sind auf Freddys Brust noch ziemlich deutlich einige Stummel zu erkennen. Sobald der Kinderwagen hinter Freddy auftaucht, kann man beobachten, wie diese Stummel auf Freddys Brust zu richtig großen Stacheln aufspringen und suggerieren sollen, er wäre auf den Kinderwagen aufgespießt worden.