![]() Originaltitel Wes Craven's New Nightmare
Herstellungsland -und Jahr USA 1994
Laufzeit 109 Min.
FSK 16
Regie und Drehbuch Wes Craven
Darsteller Robert Englund (Freddy Krueger/er selbst), Heather Langenkamp (sie selbst), Miko Hughes (Dylan), Wes Craven (er selbst), David Newsom (Chase Porter), Tracy Middendorf (Julie)
Story Schauspielerin Heather Langenkamp, die "Nancy" aus Teil 1 und 3 der "Nightmare"-Serie, plagen Alpträume. Kein Wunder, die New-Line-Filmproduktion bietet ihr eine Rolle im ultimativ letzten "Nightmare"-Aufguß an und zudem meldet sich dauernd ein durchgeknallter Fan am Telefon, der mit Freddys Stimme einen ihr bekannten Kinderreim zitiert:
"Eins, zwei, Freddy kommt vorbei...."
Als Heathers Mann bei einem durch Freddy verschuldeten Unfall ums Leben kommt, wendet sich die Witwe hilfesuchend an Freddy-Darsteller Robert Englund, der aber genug mit sich selbst zu tun hat, da auch er von Horrorvisionen heimgesucht wird. Als aber Heathers Sohn Dylan zu Schlafwandeln beginnt und in eine Klinik eingewiesen werden muss, kontaktiert sie Freddy-Erfinder Wes Craven, der ihr endlich die Wahrheit gesteht: Freddy ist lebendig und muss an Heather vorbei, um in die reale Welt zu gelangen. Und um dieses Ziel zu erreichen, wird Freddy alles daran setzen, Heather klein zu kriegen.........
Kommentar Craven's zweite Regiarbeit innerhalb der "Nightmare"-Saga wurde sowohl von Horror- als auch von eingefleischten Freddyfans eher mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Bei den Kritikern überwiegend gut angekommen, scheinen sich doch einige Horrorfans mit der teilweise sehr gefühlvollen Inszenierung nicht anfreunden zu können. Desweiteren wurde der Effekte- und Gewaltfaktor so sehr zurückgeschraubt, wie es seit "Nightmare 2" nicht mehr der Fall war. Wer sich allerdings an diesen aufgeführten Punkten wirklich stört, der weiss anscheinend nicht, dass es auch bei Horrorfilmen nicht immer nur um Härte und massig Blut gehen muss. Denn wenn die Story nichts taugt, bringen auch hohe Blutergüsse meiner Meinung nach nur sehr wenig. Fazit: In diesem Falle wurde eine wirklich geniale Story ohne viel Blut filmisch umgesetzt, die über jeden Zweifel erhaben und einigen wirklich brutalen (und hirnlosen) Filmen haushoch überlegen ist.
Filmfehler
Als Freddy seinen Arm verlängert, um besser nach Dylan greifen zu können, ist währenddessen ein sich ständig wiederholendes Quietschgeräusch zu hören. Hier wurde anscheinend versäumt, die Kurbel für Freddys Arm anständig zu ölen ;)
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